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ST. GERTRUDE AUF DER ART KARLSRUHE 2022

7. bis 10. Juli 2022
neuer Platz: Halle 4, Stand K15 (dm-Arena)

Wir freuen uns, Sie nach einer langen Pause nun endlich wieder persönlich auf der art KARLSRUHE begrüßen zu dürfen! Zwischen dem 7. und dem 10. Juli 2022 finden Sie uns dieses Mal an einem neuen Platz: in der Halle 4 (dm-Arena) am Stand K15.

Die Galerie St. Gertrude zeigt auf der art KARLSRUHE 2022 ausgesuchte Zeichnungen und Radierungen aus Horst Janssens Frühwerk, das wir in den letzten Jahren in mehreren Ausstellungen sukzessive erschlossen haben. Der junge Janssen hat in den 1950er und 1960er Jahren eine höchst eigenwillige Bildsprache entwickelt und damit einen herausragenden Beitrag zur Kunstgeschichte geleistet, der bislang noch nicht ausreichend gewürdigt worden ist.

Karin Elmers’ fotografische Arbeiten zeugen von einer jahrzehntelangen Beschäftigung mit der Malerei. Angeregt von Horst Janssen, übersetzt sie Formen und Farben der Natur in überbordende, farbenprächtige Bilder an der Grenze zur Abstraktion. Bilder von barocker Pracht und morbider Schönheit, von überbordender Fülle, aber auch melancholischer Einsamkeit.

Ernst Wilhelm Nay ist mit seinen documenta-Beiträgen 1955, 1959 und 1965 zum berühmtesten deutschen Maler der Nachkriegszeit avanciert und wird aktuell in einer umfassenden Retrospektive in der Hamburger Kunsthalle gewürdigt. Die außerordentlich schöne Gouache „Liegende am Strand“ von 1943 verrät seine intensive Auseinandersetzung mit der menschlichen Figur, die er gleichsam symbolisch mit der Umwelt verschmilzt.

Weitere Werke von Rudolf Schlichter, Pierre Soulages und Dieter Roth runden unser exquisites Programm ab. Die zarte Bleistiftzeichnung Rudolf Schlichters, eines der bedeutendsten Künstler der Neuen Sachlichkeit, erlaubt einen Blick ins Private. Pierre Soulages ist der Superstar der Nachkriegskunst in Frankreich. Die beiden frühen Radierungen aus den 1950er Jahren zeigen seine typische Formensprache schwerer schwarzer Pinselstriche, die wie Balken die Bildfläche geradezu meditativ gliedern. Dieter Roth schließlich gilt als einer der facettenreichsten und interdisziplinärsten Künstler seit den 1960er Jahren. Seine ungeheure Vielfalt und Frische zeigt sich auch in der Druckgraphik, die im Herbst in der Sammlung Falckenberg - Deichtorhallen Hamburg gezeigt wird.

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