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Im St. Gertrude Shop: Literatur zu Karin Elmers.

Die Hamburger Fotografin entnimmt ihre Sujets eigenen Naturaufnahmen, die sie intensiv bearbeitet. Dabei dehnt sie die Grenzen des Fotografischen gleich in mehrere Richtungen aus: Sowohl motivisch als auch malerisch verfremdet sie Formen und Farben, experimentiert mit An- und Ausschnitten und löst die Formen in Geflechte und Strukturen auf, mit denen sie große wie kleine Formate gleichermaßen überzieht.

Bilder von barocker Pracht und morbider Schönheit sind entstanden, von überbordender Fülle, aber auch melancholischer Einsamkeit. Pop Art und Fin de Siècle, wilder Wald und japanischer Garten, Wüstensteppe und Winterlandschaft – die Assoziationen sind vielfältig und fließend. Elmers erzeugt Stimmungen, getragen von Farbe, Licht und Struktur, in die sie das Gesehene übersetzt und unmittelbar sinnlich erfahrbar macht.